Porträt - Benoit Outters
BENOIT OUTTERS
Kannst du dich in wenigen Worten vorstellen?
BO: Ich bin 29 Jahre alt und im Hinterland von Nizza aufgewachsen, eine Region, die ich um nichts in der Welt verlassen würde! Heute bin ich Berufsfeuerwehrmann in Nizza, ein Beruf, der nicht nur eine Leidenschaft ist, sondern mir auch ein wenig Freizeit zum Fliegen und Trainieren ermöglicht.
Wann und wie hast du Gleitschirmfliegen gelernt?
BO: Das Gleitschirm hat Gleitschirm schon immer fasziniert, aber zunächst dachte ich, das sei nur einer „Elite“ vorbehalten. 2013 kam dann der entscheidende Moment. Eines Abends rief mich ein Kumpel an (Tom REMI, er war 2019 mit mir bei den X-Alps). Er erzählte mir von seinem Flug, einem seiner ersten Flug 100 km! Es war 23 Uhr und er wanderte noch in den Bergen, nachdem er in der Höhe gelandet war. In diesem Moment wurde mir bewusst, welche Möglichkeiten uns das Gleitschirm bietet. Eine Woche später legte ich los, ich kaufte mir sogar meine Ausrüstung, bevor ich mit einem Kurs begann!
Jean Vincent Ducrocq hat mich am Standort St-Vallier ausgebildet und schon bald habe ich mit dem Streckenfliegen begonnen.
Wie sieht deine Praxis bei Gleitschirm aus?
BO: Cross Country bleibt für mich die ultimative Disziplin auf Gleitschirm, über die schönsten Bergmassive der Alpen in völliger Freiheit zu fliegen, es ist verrückt, wie viel Spaß das macht!
Hast du eine prägende Erinnerung an Flug , die du uns mitteilen möchtest?
BO: Es gibt viele, aber mein letzter Flug bis Monaco auf der X-Alps 2017 bleibt der einprägsamste. Nach einem so harten Rennen (mehr als 200 km zu Fuß in den letzten 48 Stunden! ) war es magisch, sich auf vertrautem Terrain wiederzufinden und eine letzte Gilde bis zum Ziel zu genießen.
Was sind deine nächsten Projekte (Gleitschirm und außerhalb von Gleitschirm)?
BO: Im Moment renoviere ich ein Haus, das ist viel Arbeit, aber ich lerne viele neue Dinge, es ist ziemlich befriedigend, die Dinge selbst zu machen.
Unter Gleitschirm hoffe ich, dass ich beim nächsten X-Alps an den Start gehen kann, das ist wirklich ein außergewöhnliches Rennen, das aber viel Vorbereitung erfordert. Für diesen Sommer ist vielleicht ein Flug Biwak im Tandem (mit meiner Frau) in den Alpen geplant.